
Jonas Jud, Bass
Der Schweizer Bass Jonas Jud studierte am Conservatorio di Musica Agostino Steffani in Castelfranco Veneto und an der Yale University, wo er als Sarastro (Die Zauberflöte) und Melisso (Alcina) auftrat. Von 2022 bis 2024 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich und debütierte dort als zweiter Soldat (Salome), Oberlin (Jakob Lenz) und Peter Quince (A midsummer night’s dream). 2024 gab Jud sein Debut an den Salzburger Festspielen in der Oper Capriccio. Seit August 2024 ist Jud Ensemblemitglied am Theater St. Gallen wo er die Partien seines Fachs erarbeitet. Unter anderem war er dort als Colline (La bohème), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Angelotti (Tosca) und Don Alfonso (Cosi fan tutte) zu erleben. Auf dem Konzertpodium war Jonas Jud unter anderem in der Tonhalle Zürich, dem Basler Münster, der Predigerkirche Basel, dem Fraumünster Zürich und anderen Orten in Dvořáks Stabat Mater, Mozarts Requiem, Beethovens Christus am Ölberge, Bachs Magnificat und Weihnachtsoratorium sowie Händels Messiah zu hören. Jonas Jud hat mit Dirigenten wie Marco Armiliato, Christian Thielemann, Philippe Jordan, David Charles Abell, Harry Bicket, Giuseppe Mentuccia, Carlo Goldstein, Fabio Biondi und Ivan Repusic gearbeitet. 2022 war Jonas Jud Finalist der Eric and Dominique Laffont Competition der Metropolitan Opera in New York.
2023 war er Werkbeitragsempfänger der Ausserrhodischen Kulturstiftung.