
Libretto von Tullio Zanovello
Was wäre, wenn eine App nicht nur hilft, sondern entscheidet?
DIE APP erzählt von Paul, einem Programmierer, der eine App entwickelt, die Menschen Entscheidungen abnimmt. Was zunächst freundlich und hilfreich wirkt, wird immer mächtiger: Die App mischt sich ein, übernimmt Kontrolle und droht ihren eigenen Erfinder zu verschlingen.
Im Zentrum steht eine Frage, die uns alle betrifft: Wer entscheidet über unser Leben – wir selbst oder die Systeme, die wir erschaffen?
Komposition von Tullio Zanovello
Musikalisch geht DIE APP eigene Wege. Auf der Bühne stehen Sänger:innen und ein kleines Live-Ensemble. Gleichzeitig erklingt ein virtuelles Orchester aus Lautsprechern. Reale und digitale Klangwelten treffen aufeinander – genau wie in der Geschichte selbst.
Die App hat zunächst eine Kinderstimme: freundlich, verspielt, scheinbar harmlos. Im Verlauf der Oper verändert sie sich und wird zu einer mächtigen Stimme, die immer stärker in das Leben der Menschen eingreift.
Die Komposition ist modern, aber sanglich und melodiös.
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